Die unterschiedlichen Milbenarten beim Hund

Erkenne die Unterschiede verschiedener Milbenarten!

Je nach Art können sich die Symptome bei Milbenbefall unterschiedlich zeigen. Einige Milbenarten können auch vom Hund auf den Menschen übergehen. Die Symptome reichen von Juckreiz bis Papeln oder Versikeln.

Zu den häufigsten Milbenarten zählen:

  • Grasmilben, die in der freien Natur auf ihren Wirt warten. Am wohlsten fühlen sie sich hauptsächlich in trockenen Gräsern und Pflanzen, die idealerweise im Schatten stehen. Diese Milbenart lauert in Gruppen und haftet häufig an den Spitzen der Pflanzen. Befindet sich der Wirt in unmittelbarer Nähe heften sich Grasmilben ans Fell an. Diese Art führt zu Hautentzündungen mit starkem Juckreiz. Am liebsten sammelt sich diese Milbenart an den Pfoten oder am Bauch an.
  • Haarbalgmilben oder auch Demodexmilben werden bereits bei der Geburt auf den Hund übertragen. Bei der sogenannten Demodikose unterscheidet man in lokale Demodikose und generalisierte Demodikose. Beide Formen gehören in tierärztliche Hände.
  • Räudemilben unterteilen sich in zwei Gruppen: Grabmilben und Cheyletiella-Milben. Beide Arten gelten als ansteckend und können Krätze auslösen. Das Gefährliche an dieser Milbenart ist, dass sie sich unter die erste Hautschicht bohren und in ihren Bohrkanälen Eier ablegen. Die Bewegung unter der Haut sowie die Ausscheidungen der Milben führen zu Juckreiz und Entzündungen. Schuppen, Pusteln und kleine Knoten unter der Haut können einen ersten Hinweis auf diese Milbenart liefern.
  • Ohrmilben gelten als Verwandte der Räudemilben. Ein erster Hinweis für den Befall stellt das ständige Schütteln des Kopfes sowie permanentes Kratzen am Ohr dar. Ohrmilben ernähren sich von Hautzellen, Blut und Gewebeflüssigkeit.
  • Futtermilben siedeln sich mit Vorliebe in Trockenfuttervorräten an. Die offene Lagerung von Futtervorräten zieht die kleinen Plagegeister an.

Milbenbefall beim Hund vorbeugen

Gesunde und ausgewogene Ernährung stärkt das Immunsystem!

Ein starkes Immunsystem ist der beste Helfer bei Milbenbefall. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist aus diesem Grund unerlässlich. Auch Bewegung ist für deinen Hund wichtig. So bleibt die Haut deines Hundes lange gesund. Die regelmäßige Fellkontrolle und -pflege solltet ihr ebenso in euren Alltag integrieren.

Milbenbefall lässt sich auf diese Art und Weise nicht nur sehr leicht erkennen, sondern auch relativ schnell behandeln. Entzündungen auf der Haut kannst du mit unserem Emmi-pet Haut- und Zahnpflege-Set unterstützend zur tierärztlichen Therapiemethode behandeln. Sicherlich lässt sich Milbenbefall nicht verhindern, das Risiko aber durch die genannten Maßnahmen deutlich verringern.

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