Welpenerziehung: Ein Welpe zieht ein

Welpenerziehung

Ein Welpe zieht bald bei dir ein? Um aus ihm einen gesellschaftsfähigen Begleiter zu machen, solltest du dafür sorgen, dass dein kleiner Freund so früh wie möglich alles kennenlernt und ganz viele positive Erfahrungen sammelt. Ein guter Hund belästigt weder andere Menschen noch andere Hunde. Was du beachten solltest, wenn ein Welpe einzieht und wie du ihn zu einem angenehmen Begleiter erziehst, erklären wir dir in unserem heutigen Blogbeitrag.

Welpenerziehung: Prägephase bestimmt das spätere Zusammenleben

Welpenerziehung beginnt schon lange bevor der Welpe bei dir einzieht. Aus diesem Grund solltest du darauf achten, dass du einen Züchter auswählst, der deinem neuen Familienmitglied möglichst viele positive Eigenschaften und Kontakte ermöglicht. Die frühzeitige Gewöhnung an verschiedene Umweltreize zählt ebenso dazu.

Straßenverkehrslärm, Staubsauger, Regenschirm und raschelnde Tüten; im Idealfall ist dein treuer Begleiter bereits an diese täglichen Umweltreize gewöhnt und zeigt keine Angst. In dieser ersten wichtigen Phase seiner Entwicklung entscheidet sich, ob aus deinem Hund ein ängstlicher oder neugierig-offener Begleiter wird.

Welpenerziehung: Der Einzug ins neue Zuhause

Ein freundlicher und der Gesellschaft aufgeschlossener Hund zeigt Vertrauen zu seinen Menschen. Erst wenn der Welpe sich bei dir sicher fühlt, solltest du damit beginnen ihm deine Welt zu zeigen. In den ersten Tagen nach dem Einzug solltest du ihn nicht überfordern.

Spiele mit ihm, wenn er in der Nähe ist und Interesse zeigt. Sprich deinen treuen Begleiter von Anfang an mit seinem Namen an. Reagiert er darauf, darfst du ihn natürlich auch mit Leckerlis oder einem Spiel belohnen. Auf diese Weise lernt dein Hund nicht nur auf seinen Namen zu hören, sondern verknüpft diesen positiv.

Nach dem Einzug wirst du schnell feststellen, dass dein Hund sich oft auch an deinem Verhalten orientiert. Hunde lernen viel durch Beobachtung. Mach dir diese Eigenschaft also zunutze. Die Art und Weise wie freundlich und gelassen du neuen Situationen begegnest wird am Ende auch darüber entscheiden, wie dein Hund in diesen Situationen reagiert.

Bereite deinen Hund unbedingt von Anfang an auf verschiedene Dinge vor, die er in seinem Leben häufiger erlebt. Dazu zählt der Besuch beim Tierarzt ebenso wie das Mitfahren im Auto. Auch an die tägliche Zahnhygiene und -kontrolle solltest du deinen Welpen frühzeitig gewöhnen. Der regelmäßige und geschulte Blick ins Maul kann dir und deinem Hund in bestimmten Situationen helfen. Insbesondere dann, wenn es darum geht den Zahnstatus zu prüfen. Zur täglichen Zahnhygiene eignet sich unsere Emmi-pet Ultraschallzahnbüste ideal.

Welpenerziehung: Weniger ist am Anfang mehr

Du wohnst in der Stadt? Hier lauern unzählige neue Geräusche und Gerüche. All diese Umweltreize prasseln auf den jungen Hund ein. Halte die ersten Ausflüge nach draußen kurz. Idealerweise beschränkst du dich anfänglich auf die nähere Umgebung. Erst das Geschäft, dann das Spiel. Hat sich dein Hund gelöst, kannst du gerne noch etwas mit ihm spielen.

Unter Hunden zählt der Grundsatz: Wo gespielt wird, droht keine Gefahr. Daher werden Umweltreize wie beispielsweise Verkehrsgeräusche zu unwichtigen Geräuschen, auf die dein Hund nicht mehr aktiv reagiert.

Welpenerziehung: Das Verfolgungsspiel richtig erlernen

Insbesondere Welpen lieben Verfolgungsspiele. Generell lieben Hunde die Jagd auf bewegte Objekte. Die meisten Radfahrer und Jogger mögen es jedoch gar nicht gejagt zu werden. Trainiere daher frühzeitig mit deinem Hund korrektes Verhalten ohne Ablenkung.

Beim Spiel mit einem Spielzeug näherst du dich im Park beispielsweise immer weiter an Jogger und Radfahrer an, achte darauf, dass dein Hund das Spiel mit dir immer spannender findet als vorbeilaufende oder vorbeifahrende Menschen. Zur Sicherheit solltest du anfänglich mit einer Schleppleine trainieren.

Welpenerziehung: Anspringen gar nicht erst antrainieren

Anspringen gar nicht erst antrainieren zählt zu den schwersten Übungen im Bereich der Hundeerziehung. Idealerweise gewöhnt sich dein kleiner Freund das Anspringen gar nicht erst an, denn das Abtrainieren einer negativen Eigenschaft fällt deutlich schwerer.

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